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 Moe 056 | Aktuell

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AutorNachricht
Moe
C-Rang
avatar

Anzahl der Beiträge : 47
Anmeldedatum : 13.07.17

Charakter Info
Klasse: Vorreiter
Lebensenergie:
2600/2600  (2600/2600)
Manapool:
100/100  (100/100)

BeitragThema: Moe 056 | Aktuell   Mi Apr 18, 2018 9:32 pm

Moe 056
Freiheit ist.

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» B.A.S.I.C.S

Name: Mouh
Menschlicher Name: Moe 056

Geschlecht: männlich
Geburtstag: Tag 105
Alter: 25 Jahre

Wohnort: In einem Wald nahe Era


» A.P.P.E.A.R.A.N.C.E

Rasse: Tiermensch (Kuh)
Größe: 1.89 m
Gewicht: 132 kg

Haarfarbe: Blond
Augenfarbe: Dunkelbraun

Gildenzeichen: noch nicht Mitglied einer Gilde, Brandnarbe an der rechten Handfläche sieht aus wie das Zeichen von Violent Phoenix

Aussehen:
Auf den ersten Blick könnte man Moe für einen ganz normalen Menschen halten. Einen außergewöhnlich muskulösen, stämmigen Menschen zwar, aber dennoch eindeutig menschlich. Er hat keine spitzen Ohren, keine Fangzähne und keine Klauen. Auch sein kurzes blondes Haar, das ihm in einem etwas längeren Schopf in die Stirn fällt, wirkt vollkommen gewöhnlich.
Nur wenn man genauer hinsieht, bemerkt man vielleicht ein Stück braun verfärbte Haut an der linken Seite seines Halses, das nicht so recht zu seinem doch eher blassen Gesicht passen will. Und sollte der seltene Fall eintreten, dass man für ihn genug Interesse entwickelt, um ihm in die tiefbraunen Augen zu sehen, deren Pupillen nicht rund, sondern länglich sind, könnte man anfangen, seine erste Einschätzung zu überdenken.
Zugegebener Maßen wird dies meist von einem grob gewebten Leinenhemd verdeckt, doch sein gesamter Oberkörper ist von großen, braunen Kuhflecken bedeckt. Einer dieser Flecken setzt sich bis hin zum sichtbaren Teil an seinem Hals fort. Sein wohl markantestes Merkmal dürfte sein Schwanz sein, der in der für Kühe typischen Quaste endet. Dieser ragt jedoch nicht, wie man es vermuten würde, aus einem Loch hinten in seiner Hose. Moe trägt ihn stattdessen unter dem Stoff. Außerdem wirkt mit diesem Wissen sein Schopf nun doch eher wie das Haupthaar einer Kuh.
Auch seine Mimik wirkt dann doch irgendwie unnatürlich. Er besitzt kaum eine. Daher entsteht schnell der Eindruck, dass er einer eventuellen Unterhaltung nicht wirklich folgt. Da auch seine Sprachkenntnisse nicht die ausgefeiltesten sind, führen die meisten dies auf mangelnde Intelligenz zurück.
Auf den ersten Blick sieht man also einen großen, dummen Menschen, auf den zweiten ein großes, dummes Monster.
Merkmale: Kuhaugen und –flecken, mehrfach gebrochener Kuhschwanz, vernarbte Haut


» A.B.O.U.T  Y.O.U

Persönlichkeit:
Moe ist zuallererst friedliebend. Selbst, wenn man ihn offen angreift, ergreift er lieber die Flucht, anstatt zu kämpfen. Es gibt nur einen einzigen Grund, der ihn dazu veranlassen kann, sich einem Kampf zu stellen. Wenn Schutzlose in Gefahr sind, stellt er sich mutig vor sie und weicht keinen Millimeter von der Stelle. Auch seine Familie verteidigt er bis aufs Blut. Wer zu dieser Familie gehört, wählt Moe selbst, da er seine Blutsverwandten nie kennengelernt hat.

Einer fast lebenslangen Gefangenschaft geschuldet fühlt er sich in geschlossenen Räumen unwohl. So hält er sich am liebsten in der freien Natur auf und hat auch keine Probleme, dort zu überleben, da er fast alles Pflanzliche verdauen kann. Er sitzt gerne wiederkäuend an Bächen oder kleinen Flüssen. Dem friedlichen Plätschern lauschend kann er seine schmerzhafte Vergangenheit für einen Augenblick vergessen. Der Grund, warum er seinen Kuhschwanz versteckt hält, liegt auch in seiner Gefangenschaft: Nicht nur Daumen passen in Daumenschrauben.
Auch wenn er sich geschworen hat, nie wieder als Sklave zu leben, obsiegt auch hier seine friedliche Natur. Er würde nie jemanden verletzen oder gar töten, um seine eigene Freiheit zu verteidigen. Etwas ganz anderes wäre es selbstverständlich, wenn jemand versuchen sollte, seine Herde einzusperren. Seine Herde, bestehend aus sechs Kühen, einem Bullen und deren Kälbern, versteht er als seine Familie. Er spricht nicht nur deren Sprache, sondern legt auch ihre Verhaltensweisen an den Tag. Und er hat mit ihnen viele harte Jahre überstanden.
Besonders der Geruch von heißem Metall versetzt ihn in diese Zeit zurück und erregt bei ihm Übelkeit. Nicht er selbst wurde in diesem Fall Opfer einer Foltermethode, sondern seine Wahlfamilie. Das Brandmarken von Kühen versetzte ihn jedes Mal in hilflose Wut. Inzwischen weiß er, seine Familie davor zu schützen, doch die Erinnerung an glühende Eisen und Schmerzensschreie sitzt tief.

Überhaupt ist in ihm ein tiefes Misstrauen Menschen gegenüber verwurzelt. Diese traten in seinem bisherigen Leben immer als seine Peiniger auf und so ist es kein Wunder, dass er sich selbst den Rindern zugehörig fühlt. Zwar beherrscht er auch die menschliche Sprache, spricht sie jedoch nur äußerst ungern. Menschliches Essen hingegen verschmäht er vollkommen. Ihn widert nicht nur ihre fleischhaltige Küche an, für die sein Verdauungstrakt einfach nicht ausgelegt ist, auch ihre Angewohnheit, alles weich zu kochen, trifft bei Moe auf Unverständnis.

Zu guter Letzt ist es vielleicht nützlich zu wissen, dass Moe nicht so dumm ist, wie er aussieht.
Mag:
Kühe
Wiesen
lichte Wälder
rohes Essen (Gemüse, Obst, Blätter, Gras, Rinde)
Kühe
fließendes Wasser

Hasst/Fürchtet:
Kämpfe
geschlossene Räume
Piercings
heißes Metall
Menschen mit Peitschen

Sonstiges: Habe ich schon erwähnt, dass er Kühe mag?


» F.A.M.I.L.Y

Familie:
Eltern: Bauernpaar Hauk und Heide Tausendschlag (beide vor seiner Geburt im Alter von 23 und 19 Jahren… äh… verstorben)
Großmutter: Trude Herligen, Mutter von Heide, lebt als Kräuterhexe in der Nähe von Magnolia Town; ihre magische Begabung übersprang eine Generation und findet sich jetzt bei Moe wieder.

Besondere Person für ihn/sie: seine Herde


» M.A.G.I.C.A.L  D.A.T.A

Rang: C-Rang
Magie Ausleger: Requip, The Herdsman
Kampfstil:
Moe kämpft defensiv. Er führt nie den ersten Schlag aus. Steht er alleine einem Gegner gegenüber, so flieht er bei erster Gelegenheit. Bietet sich keine Fluchtmöglichkeit, dann konzentriert er sich vor allem darauf, den gegnerischen Schaden zu blocken. Nur in äußerster Not holt er zum Gegenschlag aus.
Kämpft er in der Gruppe sieht die Sache anders aus. Er würde nie einen Mitstreiter im Stich lassen, vor allem dann nicht, wenn dieser schwächer ist als er. Vielmehr stellt er sich vor ihn, um ihn vor Schaden zu bewahren. Auch dann greift er den Gegner ungern direkt an. Doch die Hemmschwelle ist etwas geringer. Ist ein Mitstreiter stärker als er, so fällt es ihm nicht schwer, diese Stärke anzuerkennen und sich ihm unterzuordnen. Von einem solchen Mitstreiter nimmt er auch selbst Schutz an, doch er lässt andere sich nicht für ihn opfern. Handelt ein Mitstreiter in seinen Augen zu aggressiv, kann es sogar passieren, dass er versucht den Gegner vor Schaden zu bewahren, sollte dieser eindeutig sehr viel schwächer und auch bei einem schwächeren Angriff unterlegen sein. Dies hängt natürlich immer von der Vorgeschichte zwischen den beiden Parteien ab und von den Gründen, warum es zum Kampf kam.
Stärken:
Durchhaltevermögen (+30)
Körperbau (+15)
Intelligenz (+5)

Schwächen:
Magische Kraft (-30)
Magische Resistenz (-20)


Ausrüstung:

eine einfache Schaufel:
 

Ephraims Handschuh:
 


Team | Partner:

Besonderes:


» A.T.T.R.I.B.U.T.E.S

Klasse:
Vorreiter:
 
Durchhaltevermögen: 130
Manapool: 100
Körperkraft: 100
Körperbau: 115
Intelligenz: 105
Magische Kraft: 70
Magische Resistenz: 80
Schnelligkeit: 100
Reflex: 100
Wille: 100


» B.I.O.G.R.A.P.H.Y

Eure Timeline:
- 1 ½  Jahre: Aus dem Leib seiner Mutter gerissen
0 Jahre: „Geburt“ als Experiment 056
4 Jahre: Verkauft an Fürst Nemin von Nenncolendi (Bellum)
4 – 10 Jahre: Versuch der Ausbildung zum Krieger auf Befehl des Fürsten, mehrere Fluchtversuche
10 ½ Jahre: Verkauft an Sklavenhändler aus Bosco, Reise nach Bosco
10 – 17 Jahre: Arbeit als Sklave im Steinbruch
17 Jahre, 40 Tage: Unfall wegen Steinschlag
17 Jahre 50 Tage: Verkauft an Rinderzucht
17 Jahre 53 Tage: Erhalt des Namens Mouh
17 – 24 Jahre: Arbeit als Rinderhirte
24 Jahre 34 Tage: Flucht mit der Herde
24 – 25 Jahre: Ziellose Wanderschaft, Erhalt des Namens Moe
25 Jahre 10 Tage: Ankunft in Fiore

Ziel: ein friedliches Leben; in Ermangelung dessen das Erreichen des A-Ranges, um seine Herde besser schützen zu können

Vorgeschichte:

 Eigentlich hätte Moe der Erstgeborene eines jungen Bauernpaars werden sollen. Doch bevor Heide ihrem Mann, Hauk Tausendschlag, einen Sohn gebären konnte, wurden beide in ihren Betten ermordet und ihr ungeborenes Kind aus dem Leib seiner Mutter geschnitten. Ein denkbar ungünstiger Start in ein neues Leben.
Im Labor des zwielichtigen Wissenschaftlers Apothecarius begann Moe als Experiment 056 seine neue Existenz. Ziel dieser Reihe von Experimenten war es, einen Übermenschen mit der Kraft eines Ochsen, der Aggression eines wütenden Nashorns und der Intelligenz einer Amöbe zu erschaffen. Moe war der einzige Embryo, der die Manipulation seiner Gene lebensfähig überstand.
  Das Experiment schien geglückt. Zwar zeigte sich die Hälfte von ihm, die Kuh war, nur in ein paar Flecken und einem Schwanz und nicht in den erhofften Hörnern, doch immerhin war Moe schon als Säugling stärk genug, die Streben seines ersten Käfigs zu durchbrechen. Und besonders intelligent schien er auch nicht zu sein. In den folgenden vier Jahren wurde er auf eine Größe herangezogen, die er im Normalfall erst mit vierzehn erreicht hätte. Während dieser Zeit fiel auf, dass es ihm wohl an dem gewünschten Aggressionspotential mangelte. Doch dies durfte dem Abschluss des Auftrags nun nicht mehr im Wege stehen. Ein strohdummer, gehorsamer Berg an Muskeln war immerhin besser als alles, was sich dieser einfältige Fürst Nemin Sturn'Pidanu je für seine kleine Privatarmee erhoffen durfte. Mit der richtigen Ausbildung wäre dieser kleine Makel kein Problem.

  Und so wurde Experiment 056 nach Bellum verschickt, wo er in Nenncolendi, dem Sitz des Fürsten Nemin, zum Krieger ausgebildet wurde. Das war zumindest der Plan. Zunächst schien auch alles gut zu gehen. 056 eignete sich rasch den Umgang mit Streitaxt und Schwert an und mähte auf Befehl mehr Attrappen nieder als gebaut werden konnten. Doch als ihm zum ersten Mal ein Mensch gegenüber stand, den er töten sollte, lief der Plan schief. Statt mit dem Gefangenen, der sich mit einem Schwert verteidigen durfte, kurzen Prozess zu machen, verlegte sich der Tiermensch lediglich darauf, dessen Schläge zu parieren. Als dies dem Fürsten berichtet wurde, hätte dieser 056 am liebsten sofort hinrichten lassen. Doch er erinnerte sich rechtzeitig daran, wie viel Geld ihn sein zukünftiger Champion gekostet hatte. Stattdessen erteilte er also dessen Ausbilder freie Hand, sofern es diesem gelänge aus dem sanftmütigen Hornochsen eine wilde Bestie zu machen. Der Ausbilder versuchte es mit Drohungen, Versprechungen und Folter. Es half alles nichts. Nach drei Jahren dieser Tortur war alles, was er aufweisen konnte, ein flüchtiger 056. Diese Niederlage überlebte der Mann nicht.
  056 hingegen wurde schnell wieder eingefangen und unter neuer Regie weiter gequält. Weitere drei Jahre, fünf gescheiterte Fluchtversuche und vier Ausbilder später musste Fürst Nemin schließlich einsehen, dass das Experiment gescheitert war. Natürlich hätte er sich an dessen Erschaffer wenden können. Doch der Fürst war machthungrig, nicht lebensmüde. Um wenigstens den finanziellen Schaden einzudämmen, verkaufte Nemin die Missgeburt an einen Sklavenhändler aus Bosco.

  Die lange beschwerliche Reise nach Bosco endete für 056 in einem Steinbruch, wo er Tag ein Tag aus Steine aus dem Fels schlug. An Flucht war nicht mehr zu denken. Er musste seine gesamte Kraft aufwenden, um den Tag zu überstehen. Viele seiner Mitsklaven waren nicht so robust. Nach nur vier Jahren, war von der ursprünglichen Besetzung nur noch 056 übrig. Dieser verbrachte insgesamt siebeneinhalb Jahre im Steinbruch, bevor eines Tages die Felswand, an der sie arbeiteten, nachgab und zu den Sklaven und ihren Aufsehern hinabstürzte. Dieses Unglück überlebten vier Menschen. Zweien von ihnen rettete 056 das Leben, indem er die herannahenden Felsbrocken mit bloßen Händen lang genug abblockte, dass beide fliehen konnten. 056 selbst wurde unter den Trümmern begraben. Er brach sich beide Arme und erlitt schwere Prellungen, konnte jedoch lebend geborgen werden.
  Neun Tage und unzählige Heilzauber später stand er wieder einsatzbereit vor seinem Aufseher, der ihm für diesen Tag nur untypisch leichte und relativ ungefährliche Aufgaben zuwies. Am Abend veranlasste dieser Mensch den Verkauf von 056 an einen Rinderzuchtbetrieb. Das war seine Art, sich bei dem Tiermenschen zu bedanken. Denn er war einer der beiden Menschen, die diesem ihr Leben verdankten.

  Der Verkauf war das Beste, was 056 in seinem bisherigen Leben passiert war. Auf der Farm traf er zum ersten Mal auf Verständnis und Wohlwollen, sogar auf Zuneigung und Freundschaft. Selbstverständlich gingen diese Gefühle nicht von seinen neuen Meistern aus. Sie kamen von denjenigen, deren Dung er schaufelte, denen er Futter brachte, die er molk und von ihren Kälbern trennte. Von denjenigen, die ebenso Gefangene waren wie er selbst. Sie nannten ihn Mouh.
  In seinen ersten Tagen dort bezog Mouh mehr Schläge als im vergangenen halben Jahr zusammen. Er lehnte sich dagegen auf, den Kühen ihre Kälber zu nehmen, er weigerte sich, zu schlachten, und er verletzte das erste Mal in seinem Leben einen Menschen. Dieser Mensch war einer der anderen Arbeiter auf der Farm. Als er sich gerade darauf vorbereitete, die neugeborenen Kälber zu brandmarken, kam Mouh mit einer Karre Dung an eben dieser Stelle vorbei. Der Schrei des Kälbchens, als ihm das glühende Eisen die Haut verbrannte, weckte Mouhs Beschützerinstinkt. Er ließ die Karre fallen, stürmte auf den armen Mann zu, riss ihm das Eisen aus der Hand und drosch damit auf ihn ein, bis er zitternd am Boden lag. Erst dann bemerkte Mouh, dass er sich selbst an seiner Waffe die Handfläche verbrannt hatte. Die viel schlimmere Bestrafung für sein Verhalten dachten sich jedoch seine Meister aus. Mouh wurde in den Hundezwinger gesperrt, von dem aus er nun jedes Mal zusehen musste, wie seinen Schützlingen das Mal eingebrannt wurde. Seine hilflosen Rufe in der Sprache der Kühe vermischten sich mit dem Schmerz der Kälber.
  Dieses Erlebnis ließ Mouh gebrochen zurück. Doch seine Schwäche weckte die Stärke einer anderen. Eine der Leitkühe nahm ihn unter ihre Fittiche und gab ihm die Kraft, unbemerkten Widerstand zu leisten. Außer für Mouh war sie für fünf weitere Kühe verantwortlich und mit Mouhs Auftauchen ergaben sich ungeahnte Möglichkeiten, dieser kleinen Familie und auch allen anderen Kühen das Leben zu erleichtern. Tagsüber ging Mouh seinen Pflichten nach. Nachts jedoch vereinte er die Mütter mit ihren Kindern, wusch sich selbst und ihnen den Dreck der Ställe aus dem Fell, aß sich an ihrem Futter endlich einmal satt und schlief in der Geborgenheit seiner neuen Familie.
  Seine Meister bekamen von all dem nichts mit. Was sie anging, schlief 056 angekettet in der hintersten Ecke des Stalls und aß die Reste vom Vortag. Dass ein Glied dieser Kette vom vielen Auf- und wieder Zubiegen, schon etwas zerknautscht aussah, bemerkten sie nicht.

  Diese Routine währte viele Jahre und wurde nur einmal jährlich durch das Auftauchen der Zuchtbullen unterbrochen. Diese blieben für einige Wochen auf der Farm und ihre Besitzer ließen sich den Aufenthalt fürstlich bezahlen. Es war während einer dieser Wochen, dass sich Mouhs Leben abermals drastisch änderte.
Auf Grund der Aufregung und der Veränderung der Abläufe, die die Ankunft der Bullen verursachte, vergaß jemand, den Zugang zur Farm für die Nacht abzuschließen. Mouhs Leitkuh bemerkte dies, doch ohne ihren neusten Schützling hätte sie die Situation nicht ausnutzen können. So aber öffnete Mouh die Stalltüren und schob das große Eingangstor auf. Kühe, Kälber, sowie Bullen kehrten gemeinsam mit Mouh dem Sklavendasein den Rücken zu und marschierten im Schutz der Dunkelheit vom Hof. Nach wenigen Marschstunden zerstreute sich die große Herde in ihre Untergruppen und Mouh zog mit seiner Kleinfamilie von sechs Kühen und deren Kälbern weiter. Zu ihnen gesellte sich außerdem einer der Zuchtbullen und damit war ihre Herde vollständig.

  Auf ihrer Wanderschaft trafen sie immer wieder auf Menschen, denen gegenüber sich Mouh als der Hirte und Besitzer der Herde ausgab. So entgingen sie dem Schicksal, wieder eingefangen zu werden, das viele ihrer ehemaligen Stallgenossen ereilte. Auf diese Art und Weise gelangte Mouh an einen weiteren Namen: Moe. Wurde er nach seinem Namen gefragt, antwortete er zu Beginn mit Mouh. Was die Leute aber verstanden, war Moe. Und nach einer Weile stellte er sich einfach gleich mit seinem neuen menschlichen Namen vor.

  Ohne es zu ahnen, überquerten sie noch im selben Jahr die Grenze nach Fiore und waren nun endlich sicher vor ihren Sklaventreibern. Hier ließen sie sich in einem lichten Wald nahe Era nieder, um dort für eine Weile zu bleiben. Eigentlich wünscht sich Mouh, genannt Moe 056, nichts sehnlicher als dort ein friedliches Leben mit seiner Familie zu genießen. Doch es sollte anders kommen…
» D.A.T.A.S

Echter Name von Eurem Avatar: Benny

Aus welchem Anime/Game ist euer Avatar: Fire Emblem Fates
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